PV
PV in Deutschland 2026: Kosten, EEG-Vergütung, Nullsteuersatz & Amortisation im Überblick. Jetzt informieren und starten!
- Über 117 GW installierte PV-Leistung in Deutschland
- 0 % Mehrwertsteuer auf Anlagen bis 30 kWp
- Amortisation meist in 8 bis 12 Jahren
0 % Mehrwertsteuer
Seit 2023 gilt der Nullsteuersatz für PV-Anlagen bis 30 kWp – unbefristet und ohne zusätzlichen Antrag. Das senkt Deine Investitionskosten sofort um rund 19 Prozent.
20 Jahre EEG-Vergütung
Wer 2026 eine Anlage in Betrieb nimmt, sichert sich die zum Zeitpunkt geltende Einspeisevergütung für 20 Jahre fix – aktuell 7,78 ct/kWh bei Teileinspeisung.
Attraktive Amortisation
Dank gesunkener Modulpreise und steigender Strompreise amortisiert sich eine typische PV-Anlage 2026 in der Regel innerhalb von 8 bis 12 Jahren.
Photovoltaik in Deutschland: Zahlen, Fakten und Chancen 2026
Photovoltaik ist längst keine Nische mehr, sondern ein tragender Pfeiler der deutschen Stromversorgung. Laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) waren Ende 2025 über 117 Gigawatt PV-Leistung in Deutschland installiert – Solarenergie ist damit bereits die zweitwichtigste Stromquelle des Landes, noch vor der Braunkohle. Wenn Du selbst eine Anlage planst, profitierst Du 2026 von einer soliden Kombination aus steuerlichen Vorteilen und gesetzlich garantierter Einspeisevergütung.
Besonders wichtig: Der Nullsteuersatz auf Photovoltaikanlagen bis 30 kWp gilt seit 2023 unbefristet und senkt Deine Anschaffungskosten spürbar. Eine typische 10-kWp-Anlage kostet 2026 inklusive Installation etwa 9.000 bis 11.000 Euro. Gleichzeitig sichert Dir das EEG bei Inbetriebnahme in diesem Jahr eine 20 Jahre feste Einspeisevergütung – ein Vorteil, der angesichts der für 2027 diskutierten EEG-Reform besonders ins Gewicht fällt.
Egal ob Du in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen wohnst: Die bundesweiten Rahmenbedingungen gelten überall gleich, regionale Besonderheiten wie Solarpflicht oder kommunale Förderung kommen oft noch dazu. Planst Du zusätzlich den Umstieg aufs E-Auto, lohnt sich ein Blick auf Photovoltaik, Wallbox & E-Ladesäule.
PV-Anlagentypen im Vergleich
| Anlagentyp | Investition | Typischer Eigenverbrauch | Amortisation |
|---|---|---|---|
| PV-Anlage ohne Speicher | ca. 1.000–2.000 €/kWp | 25–35 % | ca. 9–11 Jahre |
| PV-Anlage mit Speicher | zzgl. ca. 450 €/kWh Speicher | bis zu 80 % | ca. 7–9 Jahre |
| Balkonkraftwerk (Steckersolar) | ca. 800 € | hoch bei Direktverbrauch | ca. 3–4 Jahre |
| 10-kWp-Anlage (Standard) | ca. 9.000–11.000 € | ca. 30–50 % | ca. 8–10 Jahre |
Quellen: Fraunhofer ISE, Bundesnetzagentur, Marktbeobachtung 2026
EEG-Reform 2027: Warum sich der Zeitpunkt jetzt lohnt
Die feste Einspeisevergütung nach dem EEG steht zur Diskussion: Das Bundeswirtschaftsministerium hat Anfang 2026 einen Arbeitsentwurf vorgelegt, der die garantierte Vergütung für neue kleine PV-Anlagen ab 2027 abschaffen und durch eine marktorientierte Direktvermarktung ersetzen könnte. Ein endgültiger Beschluss steht noch aus, die Diskussion läuft.
Für Dich heißt das: Wer seine Anlage noch 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich nach aktuellem Recht die 20 Jahre feste Einspeisevergütung zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme – unabhängig davon, wie die Reform am Ende ausfällt. Der Nullsteuersatz bleibt davon ohnehin unberührt, da er im Umsatzsteuergesetz separat geregelt ist.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Über 117 GW installierte PV-Leistung in Deutschland (Ende 2025)
- Nullsteuersatz: 0 % MwSt. auf Anlagen bis 30 kWp, unbefristet seit 2023
- EEG-Vergütung Februar–Juli 2026: 7,78 ct/kWh (Teileinspeisung), 12,34 ct/kWh (Volleinspeisung)
- Vergütungssätze sinken halbjährlich um ca. 1 % (Februar & August)
- 20 Jahre Bestandsschutz der Einspeisevergütung ab Inbetriebnahme
- Amortisation typischerweise 8–12 Jahre, mit Speicher oft schneller
Vorteile und Nachteile
- Deutlich reduzierte Stromkosten durch Eigenverbrauch
- 0 % Mehrwertsteuer senkt die Investitionskosten sofort
- 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung bei Inbetriebnahme 2026
- Wertsteigerung der Immobilie und aktiver Klimaschutz
- Einspeisevergütung sinkt halbjährlich und könnte ab 2027 reformiert werden
- Hohe Anfangsinvestition, besonders mit Batteriespeicher
- Wirtschaftlichkeit hängt stark von Dachausrichtung und Verschattung ab
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich Photovoltaik 2026 noch?
Ja. Dank gesunkener Modulpreise, des Nullsteuersatzes und weiterhin hoher Strompreise amortisiert sich eine typische Anlage in 8 bis 12 Jahren und erwirtschaftet danach über viele Jahre nahezu kostenlosen Strom.
Wie hoch ist die EEG-Einspeisevergütung 2026?
Für Anlagen bis 10 kWp liegt sie zwischen Februar und Juli 2026 bei 7,78 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,34 ct/kWh bei Volleinspeisung, danach sinkt sie planmäßig weiter.
Gilt der Nullsteuersatz auch für Batteriespeicher?
Ja, sofern der Speicher fest installiert ist und dem Betrieb der PV-Anlage dient, gilt auch für ihn der Nullsteuersatz von 0 % Mehrwertsteuer.
Was passiert 2027 mit der Einspeisevergütung?
Für neue kleine Anlagen könnte die feste Einspeisevergütung ab 2027 wegfallen und durch eine marktorientierte Direktvermarktung ersetzt werden. Ein finaler Gesetzesbeschluss steht noch aus.
Lohnt sich eine PV-Anlage auch ohne Batteriespeicher?
Ja. Ohne Speicher erreichst Du einen Eigenverbrauch von etwa 25 bis 35 Prozent, der Rest wird eingespeist. Die Investitionskosten sind dabei deutlich geringer, ein Speicher lässt sich später nachrüsten.