NRW
NRW treibt die Solarwende voran: Photovoltaik-Förderung, Solardachpflicht & EEG-Vergütung 2026 im Überblick. Jetzt informieren!
- Solardachpflicht seit 1. Januar 2026 in Kraft
- Kommunale Förderung in Köln, Bonn & Düsseldorf
- EEG-Vergütung bis 12,34 ct/kWh möglich
Solardachpflicht seit 2026
Seit dem 1. Januar 2026 gilt in NRW eine Solardachpflicht für bestimmte Neubauten, größere Dachsanierungen und neue Carports ab 35 Stellplätzen.
Kommunale Förderprogramme
Auch wenn das Land NRW keine landesweiten Zuschüsse mehr vergibt, unterstützen Städte wie Köln, Bonn und Düsseldorf Dich mit eigenen Förderprogrammen.
Starke Bundesförderung
0 % Mehrwertsteuer, Einkommensteuerbefreiung und die EEG-Einspeisevergütung machen Deine Solaranlage auch ohne Landeszuschuss wirtschaftlich attraktiv.
Photovoltaik in NRW: Zwischen Solardachpflicht und neuen Förderwegen
Wenn Du in Nordrhein-Westfalen über eine eigene Solaranlage nachdenkst, hat sich die Ausgangslage 2026 spürbar verändert. Die landesweite Förderung klassischer Dachanlagen über progres.nrw ist für Privathaushalte bereits seit 2022 ausgelaufen, und auch aktuell gibt es keine pauschalen Landeszuschüsse für Photovoltaik auf Einfamilienhäusern. Gleichzeitig ist NRW aber einen entscheidenden Schritt weitergegangen: Seit dem 1. Januar 2026 gilt eine Solardachpflicht, die Neubauten sowie umfangreiche Dachsanierungen ab 75 Quadratmetern Fläche betrifft, sofern dies wirtschaftlich zumutbar ist.
Statt auf ein einzelnes Landesprogramm kannst Du Dich als Eigentümer:in heute auf ein Bündel unterschiedlicher Förderwege stützen. Städte wie Köln, Bonn und Düsseldorf haben eigene, teils sehr attraktive Zuschussprogramme aufgelegt, während bundesweite Instrumente wie die EEG-Einspeisevergütung, der Nullsteuersatz und KfW-Kredite unabhängig vom Wohnort gelten. NRW verfolgt zudem das Ziel, die CO₂-Emissionen bis 2030 um 65 Prozent gegenüber 1990 zu senken – die Solarenergie spielt dabei eine zentrale Rolle.
Planst Du neben der PV-Anlage auch den Umstieg auf ein E-Auto, lohnt sich ein Blick auf Photovoltaik, Wallbox & E-Ladesäule, um Deinen Solarstrom optimal zu nutzen. Bei individuellen Fragen zu Deinem Vorhaben kannst Du Dich jederzeit über die Kontaktseite an uns wenden.
Förderung für Photovoltaik in NRW im Vergleich
| Förderart | Anbieter | Vorteil | Status 2026 |
|---|---|---|---|
| EEG-Einspeisevergütung | Bund | 7,78–12,34 ct/kWh, 20 Jahre fix (bis 10 kWp) | Aktiv, halbjährliche Degression von 1 % |
| Nullsteuersatz | Bund | 0 % Mehrwertsteuer bis 30 kWp | Dauerhaft aktiv seit 2023 |
| KfW-Kredit 270 | KfW-Bank | Zinsgünstiges Darlehen für Anlage & Speicher | Aktiv, Zinssatz je nach Konditionen |
| Kommunale Förderung (z. B. Köln) | Stadt Köln | Pauschalzuschüsse je nach kWp | Aktiv bis 31.12.2026 |
Quellen: EEG-Vergütungstabelle 2026, Stadt Köln, KfW, Bundesfinanzministerium

Solardachpflicht NRW: Das musst Du wissen
Seit dem 1. Januar 2026 verpflichtet das Klimaschutzgesetz NRW zur Installation von Photovoltaik bei bestimmten Bauvorhaben. Betroffen sind Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden, sofern eine PV-Anlage technisch möglich ist, sowie umfangreiche Dachsanierungen ab 75 Quadratmetern Fläche, wenn dies wirtschaftlich zumutbar ist. Auch neue Carports und überdachte Stellflächen ab 35 Stellplätzen fallen unter die Pflicht.
Wichtig für Dich: Erfüllst Du mit Deiner Anlage lediglich die gesetzliche Pflicht, schließt das in vielen Kommunen eine zusätzliche Förderung aus. Es lohnt sich daher, frühzeitig zu planen und zu prüfen, welche Förderprogramme mit der Pflichterfüllung kombinierbar sind.
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Ob Solardachpflicht, kommunale Förderung oder EEG-Vergütung – wir helfen Dir, den richtigen Weg für Deine Photovoltaikanlage zu finden.
Jetzt Kontakt aufnehmenVorteile und Nachteile
- Höhere Solareinstrahlung als in Norddeutschland
- Zahlreiche kommunale Förderprogramme in Großstädten wie Köln und Bonn
- Starke Bundesförderung durch Nullsteuersatz, EEG-Vergütung und KfW-Kredite
- Großes Angebot an erfahrenen Fachbetrieben im bevölkerungsreichsten Bundesland
- Keine landesweite Förderung mehr für private Dachanlagen seit 2022
- Kommunale Fördertöpfe sind oft schnell ausgeschöpft oder befristet
- Solardachpflicht verpflichtet, ersetzt aber keine Förderung
Das Wichtigste auf einen Blick
- Solardachpflicht in NRW seit 1. Januar 2026
- EEG-Vergütung Februar–Juli 2026: 7,78 ct/kWh (Teileinspeisung) bzw. 12,34 ct/kWh (Volleinspeisung)
- Nullsteuersatz: 0 % MwSt. auf PV-Anlagen bis 30 kWp
- Klimaziel NRW: -65 % CO₂-Emissionen bis 2030 gegenüber 1990
- progres.nrw läuft für Spezialanwendungen (z. B. Mieterstrom) bis Juni 2027
- Aktive kommunale Förderprogramme u. a. in Köln, Bonn und Düsseldorf
Häufig gestellte Fragen
Gibt es 2026 noch eine Landesförderung für Photovoltaik in NRW?
Nein, eine landesweite Förderung für private Dachanlagen gibt es seit 2022 nicht mehr. Für Spezialanwendungen wie Mieterstrom oder Agri-PV läuft progres.nrw jedoch weiterhin bis Juni 2027.
Was bedeutet die Solardachpflicht für mich als Bauherr:in?
Seit dem 1. Januar 2026 musst Du bei Neubauten sowie größeren Dachsanierungen ab 75 Quadratmetern in der Regel eine Photovoltaikanlage einplanen, sofern dies technisch und wirtschaftlich zumutbar ist.
Welche Städte in NRW fördern Photovoltaik noch aktiv?
Köln, Bonn und Düsseldorf gehören zu den Städten mit eigenen, aktiven Förderprogrammen für private PV-Anlagen und Batteriespeicher. Es lohnt sich, direkt bei Deiner Kommune nachzufragen.
Wie hoch ist die EEG-Einspeisevergütung 2026 in NRW?
Für Anlagen bis 10 kWp liegt sie zwischen Februar und Juli 2026 bei 7,78 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,34 ct/kWh bei Volleinspeisung, jeweils für 20 Jahre fix.
Kann ich Solardachpflicht und Förderung kombinieren?
Das hängt vom Programm ab: Erfüllst Du mit Deiner Anlage lediglich die gesetzliche Pflicht, schließen einige Kommunen eine zusätzliche Förderung aus. Eine frühzeitige Beratung hilft, die passende Kombination zu finden.