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Niedersachsen

Photovoltaik in Niedersachsen: Solarpflicht, EEG-Vergütung & Förderung 2026 im Überblick. Jetzt informieren und Kontakt aufnehmen!

  • Solarpflicht für Neubauten seit 2025
  • EEG-Vergütung bis 12,34 ct/kWh (Stand 2026)
  • Kommunale Förderung in Hannover & Co.

Photovoltaik in Niedersachsen: Solarpflicht trifft auf solide Förderlandschaft

Wenn Du in Niedersachsen ein Haus baust oder Dein Dach grundlegend sanierst, kommst Du an einem Thema kaum noch vorbei: der Solarpflicht. Seit dem 1. Januar 2025 schreibt § 32a der Niedersächsischen Bauordnung vor, dass Neubauten sowie grundlegende Dachsanierungen ab 50 Quadratmetern mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden müssen. Bei Nichtwohngebäuden gilt diese Pflicht schon seit 2023, seit 2025 zusätzlich auch für offene Parkplätze mit mehr als 25 Stellplätzen. Damit gehört Niedersachsen zu den Vorreitern unter den deutschen Bundesländern.

Eine direkte Landesförderung für private PV-Anlagen gibt es 2026 zwar nicht mehr, dafür ist die Förderlandschaft insgesamt breit aufgestellt. Viele Kommunen wie Hannover, Braunschweig und Oldenburg haben eigene Zuschussprogramme aufgelegt, während Du bundesweit weiterhin von der EEG-Einspeisevergütung, dem Nullsteuersatz und zinsgünstigen KfW-Krediten profitierst. Allein 2023 hat sich die installierte PV-Leistung in Niedersachsen im Vergleich zum Vorjahr auf rund 1.400 Megawatt mehr als verdoppelt – ein deutliches Zeichen für den Rückenwind, den die Solarenergie im Land bekommt.

Überlegst Du außerdem, auf ein E-Auto umzusteigen, lohnt sich ein Blick auf Photovoltaik, Wallbox & E-Ladesäule, um Deinen selbst erzeugten Strom optimal zu nutzen. Bei Fragen zu Deinem konkreten Vorhaben erreichst Du uns über die Kontaktseite.

Förderung für Photovoltaik in Niedersachsen im Vergleich

Förderung für Photovoltaik in Niedersachsen im Vergleich
FörderartAnbieterVorteilStatus 2026
EEG-EinspeisevergütungBund7,78–12,34 ct/kWh, 20 Jahre fix (bis 10 kWp)Aktiv, halbjährliche Degression von 1 %
NullsteuersatzBund0 % Mehrwertsteuer bis 30 kWpDauerhaft aktiv seit 2023
KfW-Kredit 270KfW-BankZinsgünstiges Darlehen für Anlage & SpeicherAktiv, Laufzeit bis 30 Jahre
Kommunale Förderung (z. B. proKlima Hannover)Region Hannover u. a.Zuschüsse ab 100 €/kWpAktiv, regional unterschiedlich

Quellen: Bundesnetzagentur, KfW, proKlima Region Hannover (Stand 2026)

Solarpflicht Niedersachsen: Das gilt für Dich

Solarpflicht Niedersachsen: Das gilt für Dich

Seit dem 1. Januar 2025 musst Du bei einem Neubau mit mindestens 50 Quadratmetern Dachfläche eine Photovoltaikanlage installieren, die mindestens die Hälfte der geeigneten Fläche belegt. Auch bei einer grundlegenden Dachsanierung greift die Pflicht, sofern die Dachfläche entsprechend groß ist. Setzt Du stattdessen auf Solarthermie, kann diese die PV-Pflicht anteilig oder vollständig ersetzen.

Für Bestandsgebäude ohne Sanierung besteht dagegen keine Nachrüstpflicht. Trotzdem lohnt sich der freiwillige Umstieg schon heute, denn die EEG-Vergütung ist derzeit für 20 Jahre garantiert und wird künftig halbjährlich weiter abgesenkt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Solarpflicht für Neubauten in Niedersachsen seit 1. Januar 2025
  • Solarpflicht auch für Parkplätze ab 25 Stellplätzen seit 1. Januar 2025
  • Mindestens 50 % der geeigneten Dachfläche müssen belegt werden (bei 50 m²+ Dachfläche)
  • Installierte PV-Leistung 2023 im Vergleich zu 2022 mehr als verdoppelt (+1.400 MW)
  • Solarthermie kann die PV-Pflicht anteilig ersetzen
  • Rechtsgrundlage: § 32a Niedersächsische Bauordnung (NBauO)
Der nächste Schritt

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Ob Solarpflicht, kommunale Förderung oder EEG-Vergütung – wir helfen Dir, den passenden Weg für Deine Photovoltaikanlage zu finden.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • EEG-Vergütung Februar–Juli 2026: 7,78 ct/kWh (Teileinspeisung) bzw. 12,34 ct/kWh (Volleinspeisung)
  • Nullsteuersatz: 0 % MwSt. auf PV-Anlagen bis 30 kWp
  • Keine landesweite Zuschussförderung für private PV-Anlagen im Jahr 2026
  • Kommunale Programme u. a. in Hannover, Braunschweig und Oldenburg aktiv
  • Energy Sharing wird ab 1. Juni 2026 bundesweit eingeführt
  • Niedersachsen strebt Klimaneutralität bis 2040 an

Vorteile und Nachteile

Vorteile
  • Klare gesetzliche Rahmenbedingungen durch die Solarpflicht seit 2025
  • Zahlreiche kommunale Förderprogramme in Städten wie Hannover und Braunschweig
  • Starke Bundesförderung durch Nullsteuersatz, EEG-Vergütung und KfW-Kredite
  • Ab Juni 2026 zusätzliche Erlösmöglichkeiten durch Energy Sharing
Nachteile
  • Keine direkte Landesförderung für private PV-Anlagen im Jahr 2026
  • Kommunale Fördertöpfe sind oft befristet und schnell ausgeschöpft
  • Solarpflicht verpflichtet, ersetzt aber keine finanzielle Unterstützung

Häufig gestellte Fragen

Seit wann gilt die Solarpflicht in Niedersachsen?

Für Neubauten und grundlegende Dachsanierungen gilt die Solarpflicht seit dem 1. Januar 2025. Für Nichtwohngebäude besteht sie bereits seit dem 1. Januar 2023.

Betrifft die Solarpflicht auch mein Bestandsgebäude?

Nur wenn Du eine grundlegende Dachsanierung, Aufstockung oder einen Anbau durchführst. Ohne solche Maßnahmen besteht keine Nachrüstpflicht.

Gibt es 2026 noch eine Landesförderung für Photovoltaik in Niedersachsen?

Eine klassische Zuschussförderung für private PV-Anlagen gibt es auf Landesebene nicht mehr. Du kannst aber kommunale Programme sowie bundesweite Förderungen wie den KfW-Kredit 270 nutzen.

Wie hoch ist die EEG-Einspeisevergütung 2026 in Niedersachsen?

Für Anlagen bis 10 kWp liegt sie zwischen Februar und Juli 2026 bei 7,78 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,34 ct/kWh bei Volleinspeisung, jeweils für 20 Jahre fix.

Was ist Energy Sharing und wann kommt es?

Ab dem 1. Juni 2026 wird Energy Sharing bundesweit eingeführt. Damit kannst Du überschüssigen Solarstrom unbürokratisch über das öffentliche Netz an Nachbarn im selben Verteilnetz weitergeben.

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